Göteborg – die letzte Ölung gabs nach Mitternacht


Auswärtsfreundschaftsspiel in Göteborg im November 2010 – Es war Mal wieder eines der Spiele, die bereits im Vorfeld nur Kopfschütteln bei allen im Bekanntenkreis auslöste, denen man von der Teilnahme erzählte.

Nichtsdestotrotz trafen sich 10 Unentwegte Dienstagabend vor dem Spiel am Flughafen um den Trip ins kalte Skandinavien mitzumachen. Und wie kalt es werden sollte, bekam man gleich bei der Ankunft zu spüren, als uns heftige Minustemperaturen erwarteten. Nach dem Check Inn auf unserem Hotelschiff mussten wir feststellen, dass die Bar leider schon geschlossen hatte. Zu unserem Entsetzen mussten Carsten und ich dann auch noch feststellen, dass wir leider keinerlei Biervorräte mit nach Göteborg genommen hatten und so ging der erste Tag diesbezüglich sehr trocken zu Ende. Am nächsten Morgen stand, nach einem reichhaltigen Frühstück, eine Stadterkundung an. Hierbei stellte Ansgar recht souverän seine Fähigkeiten als Fremdenführer unter Beweis. Allerdings hatte er irgendwann Schwierigkeiten die Interessen aller Teilnehmer unter einen Hut zu bringen. Wollten die Frauen eher irgendwelche Geschäfte stürmen, zog es einen anderen Teil der Truppe eher in die umliegenden Bars. Und so musste er schweren Herzens die Stadtführung unterbrechen. Carsten und ich schlugen sofort in der nächstgelegenen Kneipe auf, wo wir sehr amüsiert feststellten, dass Bier auf schwedisch „Öl“ heißt. Endgültig schlapp lachten wir uns, als wir feststellten, dass jedes Bier über 3,5 % Alkoholgehalt „Starköl“ war. Sehr merkwürdig war für uns auch, dass wir beide dasselbe dänische Starköl bestellten und der eine von uns eine Flasche mit 5,0 % Alkohol bekam und der andere mit 5,1 %.