10. Cup der Fans in Hamburg


Nach dem durchwachsenen EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande am Vortag, durfte auch in diesem Jahr wieder eine Fanclub-Auswahl an Hobbykickern zum mittlerweile schon legendären „Cup der Fans“ auflaufen.

Am Samstag, den 7. September, war es soweit. Es wurde zum 10. „Cup der Fans“ im Hamburger Sportplatz Sternschanzenpark geladen. 19 ambitionierte Amateurmannschaften waren zum Wettbewerb um den Fanpokal angemeldet (satte 11 Teams mehr als 2017!) – das ein oder andere Team glänzte jedoch durch vorzeitige Aufgabe (a.k.a. Fernbleiben):

Fangruppen

Gruppe A
  1. Die Schnickser <– Wir!
  2. Sektion Rheinland I
  3. PoB 80
  4. Gastrokicker
  5. Lünemünster Luden
Gruppe B
  1. Einzelspieler I
  2. Sektion Rheinland II
  3. Die Niedersachsen
  4. Die Preußen
  5. Nordsturm II
Gruppe C
  1. Nordsturm IV
  2. Einzelspieler II
  3. Zebras
  4. VSG Nante
  5. Die Goldjungs
Gruppe D
  1. Nordsturm III
  2. Placebo Kickers
  3. Nordsturm I
  4. Gute Freunde kann niemand trennen
Kader der Schnickser

Tor: Patrick Pfeifer / Abwehr: Matthias Krieck, Kai Teermann, Michael Trautloff, Sebastian Pietsch / Mittelfeld-Sturm: Jan Ganzert, Uwe Mokros, Alexander Lutz und Sohn Paul

Vorrunde

Fan-Teams wie die Einzelspieler I, die nicht zum Turnier kamen, bescherten ihren Gegnern in der jeweiligen Vorrundengruppe einen Freisieg. Sie bekamen drei Spielpunkte „geschenkt“. Glück, das wir nicht hatten: Da in unserer Gruppe A alle gemeldeten Teams am Start waren, auch die späteren Matchwinner und Pokalabräumer, die Lünemünster Luden, gabs leider keinen Gewinnvorsprung. Jede Partie zum Einzug ins Achtelfinale war heiß umkämpft.

Nach der sensationellen Aufholjagd in Nürnberg vor zwei Jahren, wollten die Schnickser auch in Hamburg punkten. Durch die kurzfristige Absage des ein oder anderen Schlüsselspielers, der bzw. die 2017 zum Erfolg beitrugen, war die Motivation vor dem ersten Spiel nur auf halbmast.

Um 10:44 Uhr traten wir in der Gruppe A gegen unseren ersten Gegner, der Sektion Rheinland I, an. Trotz ambitioniertem Spiel reichte es nach dem Abpfiff nicht zum Sieg. Auch die zweite Partie gegen die Gastrokicker ging in letzter Spielminute knapp verloren. Durch ein Last-Minute-Gegentor nach dem vermeintlichen „Abschiff“ hieß es am Ende unglücklicherweise 0:1.

In der dritten Gruppenphase bekamen die Schnickser nach Abgang des Spielführers McPietsch eine kurzzeitige, prominente Unterstützung von Ex-Nationalspieler Piotr Trochowski. Trochowski, der den „Cup der Fans“ eigentlich nur als Zuschauer besuchen wollte, wurde kurzerhand als Wechselspieler für die Vorrunde rekrutiert.

Der Fairness halber trat der Promispieler jeweils nur einige Minuten für die Einzelteams im fliegenden Wechsel an. Somit war nach ca. 10 Minuten gegen die Mannschaft der PoB 80 schon wieder Schluss mit der zusätzlichen Manpower. Wie gewonnen, so … Ob es nur daran lag oder an der Spielsituation als solcher, lässt sich nur erahnen. Leider ging für uns auch das dritte Match knapp verloren.

Im letzten Spiel der Vorrunde gegen die schon aus der 9. „Cup der Fans“-Veranstaltung bekannten Lünemünster Luden, hieß es dann noch einmal, „alle Kräfte mobilisieren“. Nachwuchsspieler Paul – wie das Maskottchen der Nationalmannschaft, nur ohne „e“ – und der Spielmotivator CoachCook gaben jedenfalls alles. Die „haarigen Lünemonster“ waren dennoch ein Quäntchen stärker.

Am Ende hieß es: Spiele vier, Niederlagen vier.

Vorrunden-Aus wider dem Spielgeist

Manchmal reichen Kampfgeist und spielerisches Engagement nicht aus, um in die Runde der acht besten Mannschaften einzuziehen. Für die Schnickser war dieses Jahr nach der Vorrunde jedenfalls kein Weiterkommen mehr möglich.

Der Pokal zum zehnten Cup der Fans ging am Ende wie erwähnt an die Sieger Lünemünster Luden. Die Nordlichter mit den Pseudo-Vokuhilas gewannen im Finale gegen das Team Nordsturm I mit 1:0. Platz 3 sicherten sich die Goldjungs im Neunmeterschießen gegen Die Preußen.

Grämen muss sich dennoch niemand, schließlich zählt bei den Fanmatches vorrangig der Spaß am Fußballspielen und so lange dieser nicht verloren geht, schmeckt auch noch die Veggie- oder Nichtveggie-Bratwurst danach…

Auf Wiedersehen zum nächsten „Cup der Fans“!